Markus Deisenberger

Was in Erinnerung bleibt

Roman

Erscheinungsdatum: Februar 2019
Hardcover mit Schutzumschlag, ca. 304 Seiten
Preis: ca. € 22,90
ISBN 978-3-902866-73-8

Paul Fossel erbt Geld. Genug Geld, um seinen Job hinter sich zu lassen und ein neues Leben zu beginnen. Er erwirbt das Haus seiner Großmutter, in dem er die schönsten Stunden seiner Kindheit verbracht hat, und zieht dort mit zwei Freunden – einem Friedhofsgärtner und seiner thailändischen Masseuse – ein. Das Idyll der WG währt nicht lange und er beschließt nach Kreta abzuhauen. Dort trifft er auf seinen alten Freund Michalis, einen anarchistischen Kneipenwirt und auf Scott, einen zwielichtigen Touristenboot-Kapitän, in dem er eine Art Alter Ego zu erkennen glaubt. Als seine große Liebe Eirini überraschend auftaucht, beginnen die Dinge aus dem Ruder zu laufen: Ernüchternde Abendessen mit seiner Jugendfreundin, gewalttätige Demonstrationen, Waldbrände, Schlägereien und organisiertes Verbrechen. Paul gerät in einen Strudel von Ereignissen. Was in Erinnerung bleibt ist ein Buch über die Suche nach dem Idyll, nach dem Sehnsuchtsort, an dem wir sorgenfrei leben können.

„Wenig später erreichten sie die Insel, die Scott so angepriesen hatte: Grünes Wasser, schroffe Felsen. Und inmitten dieser zerklüfteten dunkelgrauen Riesen eine kleine Bucht mit weißem Sandstrand, die nur vom Meer aus zu erreichen war, so steil ragten hinter ihr die nackten Felswände empor. Das Wasser war so klar, dass sich das graue Gestein in ihm spiegelte und den Eindruck erweckte, als würden die Felsen in die Tiefe ragen.“

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